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Wir waren dabei! Integrationskonferenz Landkreis Coburg 2026

Unsere Mitarbeiterinnen Tabea Ilge und Yelena Brückner der Caritas bei der Integrationskonferenz mit Herrn Straub und Herrn Christenn
Im Landratsamt Coburg fand auf Einladung der Integrationslotsinnen Frau Nathalie Dikomey und Frau Alisa Büttner die diesjährige Integrationskonferenz am 17.04.2026 statt, welche viele Akteure aus Politik und Gesellschaft sowie Haupt- und Ehrenamtliche im Saal des Landratsamtes Coburg zusammenbrachte.
Datum:
Veröffentlicht: 17.4.26
Von:
Tabea Ilge, Maria Kuhn

Integrationskonferenz Landkreis Coburg

Plakat Caritas verbindet im Integrationsprozess

Herr Straub von der Bayerischen Staatsregierung kam in Funktion des Integrationsbeauftragten und hielt eine Festrede, in der er die Bedeutung von Integration für Bayern herausstellte. Bayern sei ein Bundesland mit traditionellen Werten, jedoch ebenso offen für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Seit vielen Jahrzehnten spielt die Zuwanderung nach Bayern eine wichtige Rolle für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Auch der Dank an die unzähligen Ehrenamtlichen, die sich engagiert weiterhin für Menschen mit Migrationsgeschichte einsetzen sowie die Arbeit der Hauptamtlichen Akteure wurde hervorgehoben.

An runden Tischen wurden migrationsrelevante Themen diskutiert. So zum Beispiel der Mehrwert der Zuwanderung für die Gesellschaft und die Wirtschaft sowie die damit verbundenen Herausforderungen. An einem anderen runden Tisch wurde diskutiert, welche spezifischen Bedürfnisse Menschen mit Migrationshintergrund haben und wie diesen noch besser begegnet werden kann. Auch das Thema Ehrenamt wurde hier aufgegriffen und ins Licht gerückt.

Dass Integration praktisch und regional gelebt wird, zeigte der von ARTE produzierte Kurzfilm „Interkultureller Garten der Begegnung“. Dieser Garten befindet sich in Lautertal und ist neben ökologischem Gartenbau auch zum Ort der Begegnung und Unterstützung geworden (Link zum ARTE Beitrag).

Herr Straub und der Landrat besuchten zusammen mit einigen Bürgermeistern die Präsentationsstände von Haupt- und Ehrenamtlichen.
Wir als Flüchtlings- und Integrationsberatung sowie Migrationsberatung konnten unsere tägliche Arbeit präsentieren. Wir stellten die Komplexität unserer Arbeit dar, welche im Kontext der täglichen Beratungsarbeit durch die Methode des Casemanagements zielgerichtet Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte im individuellen Integrationsprozess begleitet. Neben der Unterstützung in individuellen Notlagen leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt. Der Integrationsprozess umfasst häufig mehr als drei Jahre und liegt überwiegend bei fünf oder mehr Jahren. Die Verzögerung von Integrationsprozessen ist häufig auch der langwierigen und komplexen Bürokratie geschuldet, welche Integrationsbemühungen ausbremst oder zumindest zeitlich verzögert.

Herr Straub äußerte in seiner Festrede nicht nur Dankesbekundungen, sondern unterstrich die Bedeutung der Integrationsarbeit in Bayern und stellte klar, dass die Landesregierung die Gelder für den Bereich Integration nicht senken möchte.

Die Veranstaltung war für uns ein großer Gewinn und wir sind dankbar, Menschen im Landkreis und in der Stadt Coburg helfen zu können. Unser Dank gilt den Organisatorinnen der Veranstaltung.

 

Beitrag von Tabea Ilge

Flüchtlings- und Integrationsberatung  

bzw. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer