„Letzte Hilfe“ - Am Ende wissen, wie es geht

In der heutigen Zeit wollen immer mehr Menschen ihre letzten Lebenstage zu Hause, in ihren eigenen 4 Wänden, verbringen. Deshalb werden zusätzlich zu den bereits ausgebildeten Palliativfachkräften, alle Fach- und Hilfskräfte aus der Pflege, sowie auch unsere Mitarbeiterinnen aus der Hauswirtschaft, durch eine Kooperation mit dem Hospizverein Coburg, zu diesem Thema geschult. In diesem Kurs lernen die MitarbeiterInnen, was sie für die Menschen am Ende des Lebens tun können.
Diana Steinberger, Koordinatorin des Hospizvereins Coburg, berichtet „Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Wir vermitteln Basiswissen und Orientierung. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich.“
Die Schulung alle MitarbeiterInnen, ermöglicht eine bestmögliche individuelle Versorgung und Betreuung von Patienten und eine Unterstützung von deren Angehörigen. Des Weiteren findet bei dem Kurzkurs ein reger Austausch zwischen den Angestellten und den Koordinatorinnen des Hospizvereins Coburg statt. Hierbei werden viele persönliche Eindrücke besprochen. Frau Becker betont, dass es Ihr wichtig sei, dass auch Ihre Mitarbeiterinnen so, eine bestmögliche Begleitung bei diesem Thema erhalten.
„Ich bin dankbar über die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Coburg. Das Thema Sterbebegleitung betrifft uns alle und wird leider immer noch zu oft in unserer Gesellschaft, als Tabuthema behandelt. Denn Sterben ist Teil des Lebens“ erzählt Carolin Becker, Pflegedienstleitung der Sozialstation.
Hiermit macht die Caritas Sozialstation und auch der Hospizverein Coburg auf den Welt-Hospiz-Tag am 09.10.2021 aufmerksam. An diesem Tag wird es in der Spitalgasse zwischen 09.00 -13.00 Uhr Informationsstände geben.