# Best Practice Integration Coburg 2024 - Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund finden Ihren Weg in Arbeit und Beruf


Die größte Herausforderung hierbei stellen für viele Geflüchtete die fehlenden Deutschkenntnisse dar. Je nach Bildungshintergrund und Sprachbegabung ist dies trotz der kostenlosen Deutschkurse für viele ein mühsamer Weg, da die eigene Muttersprache häufig wenig Brücken zur deutschen Sprache beinhaltet und viele eine Transmittersprache nicht besitzen (wie zum Beispiel Englisch).
Auch kulturelle Unterschiede der Arbeitswelt, zum Beispiel die Art der Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern via Bewerbungsunterlagen, die unterschiedliche Arbeitsstruktur und die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Arbeitswelt unterscheiden sich häufig vom bisher gewohnten und müssen kennengelernt und verstanden werden.
Zudem ist das anfänglich fehlende Wissen über die Abläufe des deutschen Staats- und Behördensystems, der Sozialversicherung und Steuern sowie des Arbeitsrechts sehr komplex und es Bedarf Zeit die Zusammenhänge im Detail zu erfassen.
Für einige Geflüchtete ist auch die emotionale Verarbeitung der Fluchtgeschichte eine größere Aufgabe, die mit allen anderen Herausforderungen der Integration in ein komplett fremdes System häufig parallel zu den Anforderungen als Eltern gehändelt werden muss.
Die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse ist, falls es gelingt, ein längerer Weg, der unter anderem vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit unterstützt werden kann.
Trotz der Herausforderungen finden diese Menschen Ihren individuellen Weg in die Arbeitswelt.
Als Fachkräfte oder als Arbeitskräfte ohne Ausbildung leisten Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund täglich einen wichtigen Beitrag in den jeweiligen Unternehmen und Organisationen, insbesondere in der Pflege. Hierbei füllen sie wichtige Lücken im Arbeitsmarkt und wirken so an einer gelingenden Wirtschaft und Gesellschaft mit.







